Oldtimer
Volvo PV36 - Die Stromlinie wird 75
abgelegt im Archiv Oldtimer von Creative Weblogger am 07.02.10
Volvo PV36 - Die Stromlinie wird 75
Es war im Jahr 1935 und die damaligen Autokunden waren alles andere als begeistert. Vielleicht lag es ja am Preis von 8.500 Schwedischen Kronen oder daran, dass die Zeit für ein solches Design einfach noch nicht reif war. Auf jeden Fall erwies sich der Volvo PV36 keineswegs als Verkaufsschlager, wohl aber als wegweisendes Modell.

3,6 Liter Hubraum, 80 PS - an mangelnder Leistung lag es nicht, dass der "Carioca" so weniger Abnehmer hatte. Heute gibt es laut "Focus" gerade einmal 25 intakte Modelle und doch war dieses Auto einer der Erfinder des Stromliniendesigns. Schließlich kam der aerodynamische Schwede lediglich ein Jahr nach dem berühmten Chrysler Airflow auf den Markt sodass der Kopieverdacht (der durchaus hier und da geäußert wurde) kaum Bestand hatte.

Die ganze Geschichte dieses grandiosen Autos, das seiner Zeit um mehrere Jahrzehnte voraus war, findet sich bei Oldtimer TV. Unbedingt lesenswert.

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Oldtimer: Porsche Museum feiert Geburtstag
abgelegt im Archiv Termine von Creative Weblogger am 30.01.10
Oldtimer: Porsche Museum feiert Geburtstag
© dmytrok
Nach einem Jahr ist man noch lange kein Oldtimer und wenn ich den ersten Geburstag des Stuttgarter Porsche -Museums erwähne, dann auch nur deswegen, weil am morgigen Sonntag die Museumswerkstätten geöffnet werden. Und das ist eine einmalige Chance für Oldtimer -Fans, denn hier kann den Mechanikern beim Restaurieren der alten Porsches über die Schulter geschaut werden. Genaueres weiß das Nachrichtenmagazin "Focus" und ergänzt:

Außerdem haben Museumsgäste an diesem Tag die Möglichkeit, in einem Porsche 911 Speedster Platz zu nehmen und ein Erinnerungsfoto davon anfertigen zu lassen. Das Museum hat am 31. Januar von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet acht Euro.

Wer also noch nichts vorhat ...
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260.500 Euro für den Lago Maggiore Bugatti
abgelegt im Archiv Oldtimer von Creative Weblogger am 24.01.10
Ein Oldtimer für 260.500 Euro. Das kommt gelegentlich vor, doch handelt es sich fast immer um gut erhaltene, fahrbare Modelle. Anders im Fall des Bugatti Brescia Typ 22 Roadster, der in Paris zu einem guten Zweck versteigert wurde. Denn der stammte ursprünglich aus dem Lago Maggiore und wurde dort nach mehr als 70 Jahren Dornröschenschlaf gefunden.

Die ganze Story findet sich im Hamburger Abendblatt

Wie der Wagen in den See kam und wem er zum Zeitpunkt seiner Versenkung gehörte, ist nach Angaben des britischen Auktionshauses Bonhams nicht endgültig geklärt. Eventuell sei er 1936 von örtlichen Zollbeamten ins Wasser gerollt worden, weil der Besitzer keine Einfuhrabgaben für ihn gezahlt hatte. Um die spätere Hebung zu erleichtern, war an dem Bugatti eine schwere Eisenkette befestigt worden. Diese rostete allerdings durch und der schnittige Rennwagen rutschte in 53 Meter Tiefe auf den Grund.

Bilder der Bergung vom 12. Juli 2009 gibt es bei YouTube und ich habe mir mal erlaubt, die besten Videos zusammenzustellen:









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Moderne Bauteile im Oldtimer?
abgelegt im Archiv Oldtimer von Creative Weblogger am 15.01.10
Moderne Bauteile im Oldtimer?
© cyanopolis
Puristen sollten diesen Artikel erst gar nicht lesen. Denn für manche kommt es nicht in Frage, dass ihr Oldtimer mit neuen Bauteilen verunstaltet wird. Doch nennt die Süddeutsche Zeitung durchaus Gründe für ein -nicht stilgerechtes - Aufrüsten eines Oldies. Und diese liegen vor allen Dingen im Bereich Sicherheit, der insbesondere für Oldtimer -Fahrer bedeutsame ist, die ihren Wagen auch im Alltag benutzen wollen:

Gerade in den Köpfen solcher Klassiker-Besitzer könnte der Gedanke aufkommen, dass ein wenig aktuelle Technik nicht das Schlechteste wäre. Zum Beispiel Scheinwerfer, die nicht trübe in der Gegend rumfunzeln, sondern ihrer Bezeichnung gerecht werden. Oder eben ein Fahrwerk, das Fahrbahnunebenheiten ausgleicht, statt sie direkt an die Wirbelsäule weiterzuleiten.

Das Unternehmen Mechatronik kümmert sich beispielsweise darum, dass Oldtimer sogar mit modernen Motoren sowie Drei-Wege-Kat, ABS, neuer Scheinwerfer aber auch Extras wie neuer Fahrwerke oder umfangreicher Soundsysteme ausgestattet werden. Ähnliches besorgt auch "Memminger Feine Cabrios" und ich bin fast sicher, dass dieser Markt in den nächsten Jahren noch wachsen wird. Den Puristen zum Trotz.

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Oldtimer: Berlins ältestes Taxi
abgelegt im Archiv Oldtimer von Creative Weblogger am 11.01.10
Oldtimer: Berlins ältestes Taxi
© quapan
Wer so weit ist, seinem Auto einen Namen zu geben, der muss schon ein ganz besonderes Verhältnis zum fahrbaren Untersatz haben. So wie der Berliner Taxifahrer Ralf Werner, der seinen 45 Jahre alten Mercedes 190 schlichtweg "Nepomuk" nennt. Und "Nepomuk" kann man mieten, denn schließlich handelt es sich hier um ein mehr oder weniger reguläres Taxi:

Parallelen zum "eisernen Gustav" drängen sich auf und auch die Süddeutsche Zeitung kommt in ihrem Artikel über Nepomuk auf den berühmten Droschkenkutscher zu sprechen. Der Grund:

Auch Chauffeur Werner wehrt sich gegen die Moderne: So lehnt er Funk und Handy kategorisch ab. Und an seinen Mercedes 190 Dc, Baujahr 1964, lässt er keine fremde Hand ran. «Nepomuk repariere und wasche ich noch selbst, den pflege ich wie einen guten alten Freund», betont der gelernte Maschinenschlosser. Das Auto beeindruckt viele Fahrgäste wegen seiner eleganten Heckflossen und der roten Polster.

Sage und schreibe 940.000 Kilometer ist der Mercedes bereits gefahren. Und geht es nach seinem Besitzer, so soll die Million sicherlich noch voll werden. Anfragen gibt es genug und so durfte "Nepomuk" bereits bei zahlreichen Filmen mitspielen und auch Promis wie HArald Juhnke oder Paul van Dyk fuhren schon mit.

Eine schöne und hoffentlich unendliche Geschichte.
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