
© mark.woodbury
Es ist ein Oldtimer-Event der Superlative und wenn 150.000 Besucher aus ganz Großbritannien unterwegs sind, dann ist klar, dass das Ziel "Goodwood Revival" heißt. Seit nunmehr zehn Jahren findet diese Mischung aus Motorsport und Oldtimertreffen, aus Antiquitätenhandel, Kirmes und Karneval – wie es die Autogazette nennt – nun schon statt und auch in diesem Jahr herrschte drei Tage lang jede Menge Trubel.
Neben den Oldtimern, die fast ausschließlich aus der Zeit zwischen 1940 und 1960 stammen sind es vor allem die modischen Details die Goodwood so reizvoll machen: Knickerbocker, Tweedjacken und alte Rennoveralls wohin das Auge blickt und auch die versammelte "Damenwelt" macht bei der Kostümage mit und kommt in Petticoat und Cocktailkleid.
Die eigentlich Stars waren aber – wie immer – die Oldtimer, die zusammen addiert einen Wert von 300 Millionen Euro bringen würden. Wenn, ja wenn, denn einer der Beteiligten darauf käme, seinen geliebten Jaguar, bentley oder Aston Martin zu verkaufen. Ich habe bewusst nur britische Modelle aufgezählt, doch sei erwähnt, dass auch Rennwagen anderer Herstellers und aus anderen Ländern gezeigt werden.
Kommen wir zum Höhepunkt: dem eigentlichen Rennen:
Viele Fahrer, die nun beim Goodwood Revival unterwegs sind, kennen den buckeligen Rundkurs denn auch noch aus ihrer aktiven Zeit. Jochen Mass gehört ebenso dazu wie (wieder) Stirling Moss oder – in diesem Jahr auf einem 1962 von Colin Chapman entwickelten Lotus 23 mit BMW-Motor unterwegs – der Schweizer Ex-Formel 1-Fahrer Marc Surer.
Neben den erfahrenen Rennfahrern gingen aber auch Hobbypiloten und Prominente wie der Mr. Bean Darsteller Rowan Atkinson an den Start und sorgten so für ein unvergleichliches Event. Leidenschaft pur, wenn man so will.
опель капитан 1939 года