
Puristen sollten diesen Artikel erst gar nicht lesen. Denn für manche kommt es nicht in Frage, dass ihr Oldtimer mit neuen Bauteilen verunstaltet wird. Doch nennt die Süddeutsche Zeitung durchaus Gründe für ein -nicht stilgerechtes – Aufrüsten eines Oldies. Und diese liegen vor allen Dingen im Bereich Sicherheit, der insbesondere für Oldtimer -Fahrer bedeutsame ist, die ihren Wagen auch im Alltag benutzen wollen:
Gerade in den Köpfen solcher Klassiker-Besitzer könnte der Gedanke aufkommen, dass ein wenig aktuelle Technik nicht das Schlechteste wäre. Zum Beispiel Scheinwerfer, die nicht trübe in der Gegend rumfunzeln, sondern ihrer Bezeichnung gerecht werden. Oder eben ein Fahrwerk, das Fahrbahnunebenheiten ausgleicht, statt sie direkt an die Wirbelsäule weiterzuleiten.
Das Unternehmen Mechatronik kümmert sich beispielsweise darum, dass Oldtimer sogar mit modernen Motoren sowie Drei-Wege-Kat, ABS, neuer Scheinwerfer aber auch Extras wie neuer Fahrwerke oder umfangreicher Soundsysteme ausgestattet werden. Ähnliches besorgt auch "Memminger Feine Cabrios" und ich bin fast sicher, dass dieser Markt in den nächsten Jahren noch wachsen wird. Den Puristen zum Trotz.