
Seitdem bekannt ist, dass sich Oldtimer nicht nur für Liebhaber sondern auch als Kapitalanlage eignen, ist ein wahrer Kaufboom eingetreten. Wer aber achtet bei so viel Euphorie noch auf das Kleingedruckte? Und ist wirklich jeder Oldtimer eine gute Kapitalanlage? Fragen, die unter anderem in der Süddeutschen Zeitung beantwortet werden. Hier wird beispielsweise dringend empfohlen, stets auch nach dem KFZ- Brief zu fragen und sich ebenfalls Versicherungspapiere, Scheckheft (sofern vorhanden) sowie Reparaturrechnungen aushändigen zu lassen.
Desweiteren sollte beachtet werden, dass gerade die betagten "Classic Cars" mehr Problemchen und Mängel aufweisen können als ein neues Auto. Das hat einfach mit dem "Zahn der Zeit" zu tun, erfordert aber eine Menge Sachkenntnis. Notfalls kann vor dem Kauf ein Markenclub aufgesucht und zu eventuellen Schwachstellen eines Modells befragt werden. Hier werden gerne auch Tipps zu erzielbaren Preisen gegeben.
Zuletzt bleibt die Probefahrt, die gerade bei Oldtimern unabdingbar ist. Doch wer würde sich dieses Vergnügen auch entgehen lassen …
Bei meinem Oldtimer drückt die Anschaffung zwar nicht so sehr auf den Geldbeutel, aber man sollte trotzdem auf gut erhaltene Teile achten. Ich fahre einen Zündapp R50 Roller. Wichtig ist, dass beim Kauf die Blechteile und der Rahmen in Ordnung sind und nicht allzu große Macken haben. Auch die Tachonadel bricht gerne mal ab oder der Kolben bzw. Zylinder hat seine beste Zeit hinter sich. Für Ersatzteile zahlt man leider von Jahr zu Jahr mehr.
Am schönsten ist dieses Hobby doch wenn man einen Oldtimer kauft um damit an einer Oldtimer Rallye teilzunehmen. Ich habe dieses Hobby für mich und meinen Oldtimer entdeckt und kann mir nichts schöneres vorstellen