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Studie zu Unfallrisiken bei Oldtimern

Studie zu Unfallrisiken bei Oldtimern
© mararie

Es ist die erste weltweite Studie zu diesem Thema doch hätte man sich das Ergebnis eigentlich denken können. Denn natürlich sind Oldtimer unter dem Strich nicht so sicher, wie aktuelle Autos mit ihren ESP, ABS, Airbags etc.. Doch interessant ist es schon, was die Experten des Allianz Zentrums für Technik (AZT) herausgefunden haben.

So sind technische Mängel bei Oldtimer um das Zehnfache höher als bei heutigen Autos. Wasser in den Bremsleitungen, zu alte Reifen oder auch eine zerkratzte Frontscheibe sind hier nur einige der potentiellen Mängel, die vor der ersten Fahrt besser ausgeschlossen werden sollten. Doch wie der Focus berichtet, sind es auch die Fahrer, die ihren betagten Liebling nicht richtig einschätzen können:

"Unerfahrenheit und Selbstüberschätzung verbunden mit mangelnder Fahrpraxis führen besonders bei sportlichen Klassikern immer wieder zu Unfällen", erklärt Johann Gwehenberger, Leiter der Unfallforschung und Schadenverhütung beim AZT. Vor allem Hobbyfahrer verursachen häufig Auffahrunfälle. "Sie kennen oft nicht das niedrige Verzögerungspotenzial der Bremsen oder bremsen in der Notsituation zu vorsichtig, um ihr Fahrzeug zu schonen", sagt Gwehenberger.

Auch das Wenden, Einparken oder Rückfährtsfahren ist unfallträchtig – aus ebendiesen Gründen.


One Response to “Studie zu Unfallrisiken bei Oldtimern”

  1. Jörg sagt:

    Ich denke auch, dass viele der Oldtimerbesitzer vielleicht eine Leidenschaft für das Statussymbol Oldtimer haben, aber kaum Leidenschaft für das Fahrzeug als technisches Gerät an sich entwickelt haben. Dementsprechend verschätzen sie sich dann auch und können überhaupt nicht richtig mit dem Wagen umgehen geschweige denn ihn fahren. Wenn man vor allem ein Statussymbol und eine Wertanlage möchte, dann sollte man sich vielleicht doch damit begnügen, den Wagen ab und an mal vorzuzeigen und das Fahren den Profis überlassen.

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